Der erste Bauabschnitt hatte die beachtliche Ausdehnung von zwölf mal knapp drei Meter auf neun Segmenten und konnte schon im Juni 1981 auf der Modellbahnausstellung im Ausstellungszentrum unter dem Fernsehturm in Berlin gezeigt werden.

Der erste Anlagenbau

1-erste Anlage
2-erste Anlage

So sah unsere Anlage aus, als wir zum ersten Mal an die Öffentlichkeit gingen

Wir fuhren unsere Züge zwischen vier Bahnhöfen und einem (Bahnhofs)-Provisorium nach einem Fahrplan aus der Zeit der frühen sechziger Jahre. Alle Hochbauten und Anlagen sind damals schon im Eigenbau entstanden. Die Anerkennung des Publikums gab uns recht, wir mussten aber auch feststellen, dass nicht jeder Betrachter den Sinn unserer Modellbahnanlage verstand. Inzwischen gibt es einige Nachahmer dieses Konzeptes.

3-Konzentration
4-Konzentration

Konzentration beim Aufbau und beim Betrieb der Anlage ist immer erforderlich

5-Fahrbetrieb

Der Fahrbetrieb war Sache eines gelernten BuV-Eisenbahners

Das war unser Anfang. Nach diesem konzentrierten Beginn, zwei Jahre ist nicht viel für so ein Projekt, kam unsere Selbständigkeit als Arbeitsgemeinschaft 1/50 im DMV am 1. Juli 1981. Jetzt waren wir nicht mehr „nur“ einige von fast 150 Mitgliedern in der ZAG Berlin, sondern eine kleine Arbeitsgemeinschaft mit eigenem Vorhaben. Wir machten nach der Ausstellung und einem Umzug weiter, neue Anlagenteile mussten gebaut und gestaltet werden. Die Erinnerung daran, mit welchen einfachen Möglichkeiten wir zufrieden sein mussten, lässt uns heute schmunzeln. Das war nicht nur eine Frage der Materialverfügbarkeit. Nein, auch das Zubehör zur Landschaftsgestaltung und Gebäudemodellbau ließ sehr zu wünschen übrig. Aus Grasmatten, Beflockungsmaterial und einigen abstrakten Bäumen musste eine glaubwürdige Gestaltung regelrecht gezaubert werden. In welchem Luxus lebt der Modelleisenbahner heute. So arbeiteten wir uns an die nächste Ausstellung heran: 1985 wieder unter dem Berliner Fernsehturm. Dieses Mal hatten wir weitere Anlagenteile dabei, unter anderem den Bahnhof Badel mit seiner markanten Rübenrampe. Und sogar mit einem im internationalen Wettbewerb preisgekrönten Modell konnten wir aufwarten: Die Holzbrücke bei Badel. Die gibt es noch heute und steht wieder --nach langjähriger Pause-- am angestammten Platz.

6-Brücke1976
7-Brücke im Bogen

1979 war die Brücke noch vorhanden, aber wegen Baufälligkeit gesperrt.

Aus anlagentechnischen Gründen liegt das Modellgleis im Bogen

8-Urkunde

Am Ende des Jahres 1985 gab es die offizielle Anerkennung für unsere Arbeit: Wir durften den Namen „KLEINBAHNEN DER ALTMARK“ führen.

 

 

 

 

Historie Teil 2

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