Entsprechend unserer eingangs vorgestellten Grundsätze haben wir auf unserer Anlage aus der Fülle der in der Altmark vorhanden gewesenen Bahnanlagen besonders charakteristische Bahnhöfe und Betriebsstellen nachgebildet.  Hier eine Schilderung der einzelnen Formen derselben, die z.T. nicht auf unserer Anlage berücksichtigt wurden.

Haltepunkte (Beispiel Osterburg Siedlung) gab es bei den altmärkischen Kleinbahnen sehr selten.  Deshalb haben wir verzichtet, einen davon nachzubilden.

Osterburg Siedlung

Die Mehrzahl aller Betriebsstellen waren Haltestellen, in der Regel mit zwei oder drei Weichen. Hier gab es drei verschiedene Varianten:

Haltestelle Estedt
Haltestelle Boock
Haltestrelle Arneburg West

Teilweise war durch ein drittes Gleis eine Verladerampe angeschlossen (siehe Stapel). Diese Rampen waren teilweise mit den einfachsten Mitteln gebaut, sie entsprachen nicht den Standardmaßen der Staatsbahn. 

Zwischenbahnhöfe: Diese waren einfachster Art, drei parallele Gleise mit mindestens vier Weichen, die das Überholgleis und das Ladegleis an das Streckengleis anbinden. wie z.B. Dähre  oder Flessau (siehe dort). Hier konnten Züge kreuzen, beginnen oder enden.

Bahnhof Dähre

Trennungsbahnhöfe: Hier zweigt in einem Bahnhof eine andere Strecke ab. Markantes Beispiel ist der Bahnhof Rohrberg.

Bahnhof Rohrberg

Kreuzungsbahnhof: Hier kreuzen sich zwei Strecken. Gibt es in der Altmark nur einmal – Klein Rossau (Gleisplan siehe dort).

Gemeinschaftsbahnhöfe mit einer Kleinbahn: Hier trafen sich zwei verschiedene Kleinbahnen, der Übergang von Fahrzeugen war möglich. Markante Beispiele sind Diesdorf und Badel (beide beschrieben).

Gemeinschaftsbahnhöfe mit der Staatsbahn: Hier traf sich die Kleinbahnstrecke mit der staatlichen Haupt- oder Nebenbahn zusammen. der Übergang von Fahrzeugen (Güterwagen)  ist die Regel. Ein typisches Beispiel ist Deutsch Pretzier

Deutsch Pretzier

Auf unserer Anlage haben wir als einen Vertreter dieser Art den Bahnhof Arendsee (Gleisplan dort) dargestellt. Aus Platzgründen haben wir hier auf die Darstellung des Staatsbahnhofes verzichtet und den Übergang dorthin nur angedeutet. Zugleich passt der Kleinbahnhof Arendsee in die Kategorie der Endbahnhöfe wie Werben oder Arneburg.

Die Gleispläne sind entnommen aus: Wolfgang List: „Kleinbahnen der Altmark“, transpress 1979

 

 

 

Bahnhöfe und Betriebsstellen

Bahn2