Einen Artikel zu bereits vergangenen Exkursionen in die Altmark finden Sie hier.


 

Eindrücke aus der Sächsischen Schweiz

Ende Juli 2015 führte uns eine Exkursion in die Sächsische Schweiz. Jeder sollte sie kennen oder zumindest mal die Absicht haben, dort hin zu reisen. Nicht nur für die Freunde des Schienenverkehrs  gibt es reichlich Erlebnisse.  Auch Natur- und Wanderfreunde finden dort reichlich Betätigung.

Hier einige  Fotoeindrücke unserer Stationen:

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Von der Festung Königstein hat man diesen wunderbaren Blick auf die Elbtalbahn und kann bestens den Eisenbahnverkehr überwachen (Bilder 1 bis 3). Leider führte die Elbe Niedrigwasser und somit war der Schiffsverkehr eingestellt. So zeigt Bild 3 eine Situation, die ein Jahr zuvor abgelichtet wurde.

 

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Die Modellbahnschauanlage www.miniaturelbtal.de in Königstein sollte für die Freunde der Schiene auf dem Programmzettel stehen. Diese Anlage, obwohl noch lange nicht fertig gestellt, ist sehenswert (Bilder 4 und 5). Technikliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Wir waren begeistert, leider war zu früh Schluss mit der Vorführung. Unbedingt hinfahren.

 

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Zwischen Decin und Rumburk verkehrt über Sebnitz die Nationalparkbahn. Die DB stellt die Fahrzeuge, die CD das Personal. Bezahlt kann die Fahrt im Zug werden, die Preise sind sehr günstig.

In Rumburk ist die Anschlusszeit nach Decin mit etwa eindreiviertel Stunden recht lang, wurde sie aber für uns nicht. Es gab genug zu sehen, etwa die Bereitstellung des DB-Triebwagens im Depot (Bild 6), Triebwagen der CD älteren Datums (Bild 7) als Eilzug in historischer Farbgebung oder in neuzeitlichem Design (Bild 8). Mit dem “Shark” genannten Triebwagen der Firma PESA (Bild 9) fuhren wir kurz vor Mittag weiter nach Decin. Auf dem Weg dorthin trafen wir in Ceska Kamenice auf eine Museumsbahn, man sollte aussteigen.

 

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In Decin hat der Reisende Zeit für einen Spaziergang an die Elbe. Nach etwa zehn Minuten findet er in einem Park Ruhe und kann den Eisenbahnbetrieb sowohl auf den Elbbrücken als auch an der Strecke nach Dresden beobachten, beides lohnt sich. Gute Bewirtung findet sich einige hundert Meter in Richtung Stadt im Lokal „U Mosty“.

Auf dem Bahnhof konnten wir dann noch einen älteren und einen ganz alten Triebwagen ablichten. Ein längerer Aufenthalt dort lohnt sich allemal.

 

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Das an dem Wochenende stattgefundene Kirnitzschtalfest war der eigentliche Anlass unserer Reise. Himmel und Menschen, alle wollten mit der Kirnitzschtalbahn fahren. Die hatten alles aufgeboten, was Räder hatte und die Bahnen waren immer voll. Es ist herrlich, gemütlich mit 30 Sachen durch das Tal zu bummeln und den wunderbaren Geräuschen der alten Fahrzeuge zu lauschen. Der Rote war ständig heiß begehrt. Im Depot gab es eine kleine Modellbahnausstellung, eine Modellstraßenbahn nach Dresdner Vorbild war wohl das beste Ausstellungsstück, sehenswert die Kreuzung mehrerer Straßenbahnstrecken. Mit einem Sonderwagen –Solo- ging es nach Bad Schandau, auch an der Kuppelendstelle war Hochbetrieb. Schließlich gelang dem Fotografen noch ein Bild einer Zugbegegnung vom berühmten Fahrstuhl am Elbufer.

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Die Heimfahrt führte uns noch nach Moritzburg, wir haben den Mittagszug erwischt. Das Wetter entwickelte sich, wie es sich für eine Heimreise gehört. Trotzdem war noch Zeit, dass sich unsere Webmasterin ein wenig wie Aschenbrödel fühlen konnte.  Offensichtlich gefiel es ihr.

 

Nicht alle Fotos der Reise sind hier gezeigt. Dieser kurze Bericht sollte eine Anregung an den Leser sein, selbst diese schöne Gegend zu besuchen.

Text und Fotos: Hans-Joachim Ewald

 

 

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